Autor: Eckhardt JahnPaperback172 Seitenpro literatur Verlag Erscheinungsdatum: Dezember 2006Klappentext/Kurzbeschreibung:Die Zeit der großen Frachtsegler warlängst vorbei, als sich Ende 2005 dieberühmte deutsche Bark „Alexander vonHumboldt“ zu ihrer längsten Reise aufmachte– 260 Tage und 27.500 Seemeilenrund um Südamerika. Die größte Herausforderungdabei war zweifellos die Umrundungvon Kap Horn, dem Schreckenaller Seefahrer. Stürme, Eisregen undtückische Winde machten dem Schiff undseiner Crew zu schaffen. Wale und Albatrossebegleiteten den Windjammer aufdem abenteuerlichen Törn.Dieses Buch schildert die Erlebnisse desAutors bei dieser einmaligen Reise vonUshuaia am Ende der Welt, rund um KapHorn, über Puerto Montt bis nach Valparaíso.Leseprobe:Rezensionen/Presse:Rezension zum Buch „Grüne Segel vor Kap Horn“ von Eckhardt Jahn
„Die erste Stunde der Frühwache war bestimmt von Eisregen und einem peitschenden Wind. Irgendwann habe ich dann doch einen zweiten Pullover unter meinen Friesennerz angezogen…“. Grüne Segel vor Kap Horn ist das sehr persönliche Segeltagebuch eines Münchner Windjammerseglers, der als Trainee, also eine Art Segelschüler, zusammen mit einer Gruppe Gleichgesinnter auf der Dreimastbark Alexander von Humboldt eine Reise um das Kap der Stürme gewagt hat. Ursprünglich für Freunde und Mitsegler niedergeschrieben, ist aus dem Tagebuch ein ausgewachsener, reichlich mit stimmungsvollen Bildern versehener Reisebericht geworden:
Nach einem Flug um den halben Globus geht die Gruppe in Südargentinien, am Ende der Welt, an Bord des ehemaligen Feuer- und jetzigen Ausbildungsschiffes mit den typischen grünen Segeln, bekannt aus der Bierwerbung in Film und Fernsehen. Nach dem Endlich auslaufen erleben die Freunde zunächst den Mythos Kap Horn, bevor sie sich gegen Wind und Wellen nach Westen quälen, bis sie in der Magellanstraße ruhigere Gewässer erreichen. Doch noch einmal müssen sie hinaus in den gnadenlosen Pazifik und durch den Golf der Leiden, bis sie nach 12 Tagen und 1.400 Seemeilen in Puerto Montt erstmals wieder festen Boden unter den Füßen haben. Wieder im Pazifik (Der Pazifik hat uns wieder) geht die Reise weiter durch den Golf von Arauco, bevor es dann im Zielhafen Valparaíso heißt: Abschied nehmen! Nach einigen Tagen Erholung in Viña del Mar besucht der Autor mit seinen Münchner Freunden den Nationalpark La Campana, bevor es dann endgültig eintritt: Das Ende der Reise.
Einsteiger, die die große Freiheit auf dem Wasser erst noch suchen und mit der Seglersprache nicht vertraut sind, werden beim Lesen des Buches trotz Erklärungswörterbuch Schwierigkeiten haben, aber auch sie werden in jedem Fall Lust bekommen, selbst einmal eine Reise auf einem Windjammer zu unternehmen.
Wolfgang Hirsch
DerAutor/Die Autorin:Eckhardt Jahn wurde 1956 in Schmidthachenbach (Rheinland-Pfalz) geboren und lebt seit 1980 in Gilching bei München. Er ist von Beruf Programmierer in einem Institut für Bildungsmedien, hat jedoch schon in jungen Jahren erste schriftstellerische Versuche unternommen und unter anderem einen Horror-Roman verfasst, der allerdings nicht veröffentlicht wurde. Gedichte zu schreiben, zählt zu seinen stillen Leidenschaften.
Eine weitere Passion ist das Segeln. In seiner Zeit als Navigator auf einem Schnellboot hat ihn das Salzwasser-Virus infiziert. Seit etlichen Jahren Mitglied bei den Windjammerfreunden München, unternimmt er regelmäßig Reisen auf den größten Windjammern der Welt. Dabei entstehen auch immer spannende Film-Dokumentationen, die die Faszination des Rahsegelns vermitteln.
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